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Badeanstalt Phase 1 | Locarno | 2008

Badeanstalt in Locarno

Centro balneare fase 1 | Locarno | 2008

Bauherr

CBR  Centro Balneare Regionale SA

Architekturbüro

Arch. Moro + Moro, Locarno

Ingenieurbüro

IM Ingegneria Maggia SA, Locarno

ARGE

CONSORZIO DELFINO (Officine Ghidoni SA + Franscella SA + Giugni SA + Vetreria Beffa SA)

 

Beschreibung

Realisierung einer Bade- und Sportstruktur direkt am See und mitten im Grünen.


Technische Charakteristiken

Basis-Betonkörper 23.5 x 4.2 x 117.5 m, Volumen 11'600 m3

Metallstruktur 24 x 6.4 x 117.5 m, Volumen 18'000 m3

Technische Beschreibung

Der Bau besteht hauptsächlich aus einem Hauptkörper der sich auf einer planimetrischen Fläche von 18.9 x114 m und einer Höhe von 6.4 m ausbreitet. Seitlich, auf der ganzen Länge des Gebäudes, entwickeln sich zwei Gänge für den Durchgang der Badegäste, denen Dank der Transparenz der Glasfassaden und der leichten tragenden Struktur sowohl die Sicht ins Innere als auch nach Aussen ermöglicht wird.

Im Westen des Gebäudes befindet sich ein „Rutschen-Turm“ aus einer gemischten Struktur in Stahl-Beton mit einer Glasverkleidung.

Es handelt sich bei dieser Struktur um einen symmetrischen, rechteckigen Zweigelenkrahmen. Auch die Traufträger bilden eine Einspannung in den Rahmen, was eine Längsverspannung überflüssig macht. Die Hauptstruktur besteht aus laminierten Rohrstützen RRW 400 x 400 mm, je nach Bereich mit unterschiedlicher Dicke. Die elektrogeschweissten H-Träger wurden mit einer Überhöhung von ca. 35 mm realisiert, um die Deformation der starken, permanenten Lasten, aus ästhetischer Sicht zu kompensieren. Die Längsschweissung der Träger sind im Winkel, respektive im ½ V und wurden mit einer automatischen Lichtbogenschweissanlage durchgeführt.

Die tragende Struktur der Fassade wird aus einem horizontalen, vollwandigen Balken gebildet der an der Hauptstruktur fixiert ist, und aus einem Pfosten aus rechteckigem Vollprofil 50 x 160 mm. Dieses vertikale Profil dient der Unterstützung der Glasplatten und zur Anbringung der Fixierungsmittel für die Befestigung der Scheiben. Auf Grund der Länge des Gebäudes und der Ausführungstoleranzen, war es wichtig die auftretenden Differenzen jeweils mit einem Einstellungssystem zu beheben, damit eine Ansammlung solcher Fehler verhindert werden konnte. Zu diesem Zweck wurde eine Ankerplatte eingeführt auf der eine Konsole fixiert ist, welche die Längsregulation, zur Kompensation der entsprechenden Platzierungsfehler ermöglicht.

Centro balneare fase 1 | Locarno | 2008

Centro balneare fase 1 | Locarno | 2008

Centro balneare fase 1 | Locarno | 2008

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